Am 24. Januar 2014 meldete sich Kofi Anan, von 1997 bis 2006 Generalsekretär der Vereinten Nationen und Friedensnobelpreisträger 2001, mit einem aufrüttelnden Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung zu Wort.

Der Klimawandel bedroht die gesamte Menschheit. Trotzdem pustet sie weiter CO2 in die Luft. Wollen wir denen, die nach uns kommen, wirklich ein so schreckliches Erbe hinterlassen? Ein kurzer Auszug des Artikels...

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Er bedroht schon heute das Wohlergehen von Hunderten Millionen Menschen, und in Zukunft werden es weitere Milliarden Menschen sein.

Kein Mensch und kein Land wird den Folgen des Klimawandels entkommen können.

Wir wissen, was nötig ist, um diese Katastrophe zu verhindern. Der globale Temperaturanstieg muss auf weniger als zwei Grad Celsius über den vorindustriellen Werten beschränkt werden.

Das bedeutet eine Abkehr von fossilen Brennstoffen und eine Beschleunigung bei der Verbreitung erschwinglicher erneuerbarer Energien, beispielsweise durch einen international festgelegten Preis für Kohlendioxid-Zertifikate.

Wir befinden uns an einem Scheideweg: Wir können jenen Weg beschreiten, der unseren Enkelkindern und den nachfolgenden Generationen ein schreckliches Erbe beschert.

Auf der anderen Seite liegt die Möglichkeit, die ersten Schritte in Richtung einer gerechteren und nachhaltigen Zukunft zu machen. Künftige Generationen sollen nicht von uns sagen können, wir hätten sie im Stich gelassen.

In den kommenden Monaten werden wir, die Mitglieder der “Elders”, Regierungen, Unternehmen und Bürger dazu aufrufen, richtungsweisend und mutig zu handeln, um das Ziel zu erreichen, bis 2050 in einer CO₂-neutralen Welt zu leben. Wenn es jemals ein Ziel gab, das alle Menschen, egal ob jung, alt, reich oder arm, vereinen sollte, dann ist es die Rettung des Weltklimas.

Den ungekürzten Beitrag lesen Sie hier