Ende Januar war er fertig - der Energienutzungsplan, der auf einer umfassenden Datenerhebung und Analyse der Energieverbräuche und -bedarfe in allen Landkreisgemeinden beruht und im Detail Chancen und Möglichkeiten aufzeigt, wie die Energiewende vor Ort zu schaffen ist.

"Das Ziel, die globale Erwärmung des Klimas zu begrenzen, ist erreichbar, wenn die Gemeinden, die Bürger und Gewerbebetriebe durch die konsequente Erschließung der Potenziale mit großen und mutigen Schritten vorangehen," so Landrat Robert Niedergesäß im Vorwort der umfangreichen Ausarbeitung.

Für jede Landkreisgemeinde wurde ein eigener Steckbrief erstellt, der die Detailergebnisse pro Gemeinde anschaulich zusammengestellt, erläutert und interpretiert. Darauf aufbauend erhielt jede Gemeinde in diesen Steckbriefen eine priorisierte Liste mit möglichen Maßnahmen auf Gemeinde- und Kreisebene.

Der Arbeitskreis Energie traf sich Anfang Februar zu einem Workshop. Ziel war auf der Grundlage des Energienutzungsplanes und insbesondere des Oberpframmerner Gemeindesteckbriefes die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten, zu priorisieren und konkrete Handlungsschritte sowie Empfehlungen für den Oberpframmerner Gemeinderat zu erarbeiten.

Das Ergebnis des Workshops, vertieft und weiterverfolgt in den Arbeitskreistreffen, stellte das Vorstandsteam am 22. Juni dem Gemeindrat vor. Die Präsentation sehen sie hier.

Es werden viele Schritte notwendig sein, kleine und große, die bisweilen auch Mut zur Veränderung erfordern. Gemeinsam, mit vereinten Kräften, mit einem klaren Ziel und der Einsicht in die Notwendigkeit werden wir es schaffen! Der Arbeitskreis wird sich nach besten Kräften für die Umsetzung von Energieeinsparungen, Effizienzsteigerung und die Umrüstung auf Erneuerbare Energien einsetzen!