Andreas vom Felde, Martin Schreiner, Sepp Zankl

Als im Juni 2016 Pframmerner Familien ihre Türen für die Energiewende öffneten, stießen die Stationen mit Photovoltaik und Batteriespeicher auf sehr großes Interesse. Der Arbeitskreis Energie hat deshalb das Thema in seiner Vortragsreihe aufgegriffen und im Oktober 2016 Klaus Bernhardt, Geschäftsführer der IBEKO Solar aus Kolbermoor, als Referenten für einen offenen Stammtisch eingeladen. Das Interesse, mehr zu Batterietypen, Kosten und Nutzen, aber auch zukünftigen Entwicklungen zu erfahren war so groß, dass der Nebenraum im ANSTOSS bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Was haben wir nun aus beiden Veranstaltungen gelernt? Können die Erfahrungen und Auswertungen unserer Batteriespeicherpioniere die Aussagen der Anbieter bestätigen? Sollten Besitzer von Photovoltaikanlagenbetreibern jetzt Batteriespeicher nachrüsten - und die stetig abnehmende Förderquote mitnehmen? Und was gilt für die, die aktuell eine PV-Anlage für ihr Dach planen – sollten die gleich einen Speicher integrieren?

Zum zweiten Mal in Folge erreicht der AK Energie Oberpframmern den dritten Platz beim Energiepreis des Landkreises Ebersberg

"Wir wollen mit unserer Aktion informieren, sensibilisieren, inspirieren und zum Nachdenken anregen", sagte Andre Dannemann vom Arbeitskreis, als er am Dienstagabend im Hermann-Beham-Saal im Landratsamt Ebersberg den Preis in Empfang nehmen durfte.

Keine Ausstellung, keine Werbeveranstaltung, keine Hochglanzbroschüren, sondern offene, ehrliche Erfahrungen aus der Praxis – im Sinne einer Nachbarschaftshilfe für den Klimaschutz – dazu hatten neun Oberpframmerner Familien an einem Samstag im Juni alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Region zu einem Besichtigungstag zu sich nach Hause eingeladen.Das Spektrum reichte von Solarthermie und Wärmedämmung über verschiedene regenerative Heizsysteme bis zu Altbausanierung und Plusenergiehaus. Ganz besonders starkes Interesse gab es für die zwei Häuser, die jeweils eine Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher betreiben.

Für jedes Haus wurden Steckbriefe erstellt, die die Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen im Sinne der Energiewende erläuterten.  Auf besonderes Interesse stießen die beiden angebotenen Führungen: Die Bürgermeisterführung wurde von Andreas Lutz, die Technikerführung von Martin Schreiner angeführt.

Wie schon im Vorjahr erhielt der Arbeitskreis ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Gemeinsam hatten die Arbeitskreismitglieder beschlossen, das Preisgeld von 2015 in die Förderung des Radfahrens, wie z.B. einen Radführer oder eine Radtourenkarte, zu investieren. Erste Ideen wurden von der Arbeitsgruppe RIO (Radfahren in Oberpframmern) bereits erarbeitet.

Sicher ist, dass auch das diesjährige Preisgeld wieder in ein Energiewendeprojekt des Arbeitskreises fließen wird. Was genau das sein wird? Ideen dazu haben die Aktiven des Arbeitkreises noch viele. Beim nächsten Arbeitskreistreffen wird man also nicht nur feiern, sondern eifrig diskutieren.

Die Bewerbung für den Energiepreis mit ausführlicher Beschreibung des Projektes finden Sie hier.

Unsere Präsentation von der Preisverleihung können Sie hier herunterladen.

Deutschland war großes Vorbild auf dem Weg zur Energiewende. Das gilt für viele Bereiche längst nicht mehr. Die Investitionen in die Erneuerbaren Energien sind in der EU und Deutschland massiv eingebrochen.

Wer verstehen will, warum es den Erneuerbaren Energien in der EU und Deutschland so schlecht geht, sollte den Film "Die große Stromlüge" anschauen.

Am 4.5.2016 um 22.45 Uhr zeigte das ZDF in einer Dokumentation in der Zoom-Reihe, wie es in Deutschland - einst Vorreiter der Energiewende - heute um den Ausbau der Erneuerbaren Energien bestellt ist.

Mit der Novelle des EEG droht das Zerschlagen des bürgerlichen Engagements beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. In dem eindringlichen Beitrag berichten Betroffene, wie Ihnen zunehmend die Möglichkeiten genommen werden, in eigene oder genossenschaftliche Erneuerbare Energien zu investieren - als Folge einer EEG-Gesetzesentwicklung der großen Koalition. Menschen, die vom RWE-Braunkohletagebau betroffen sind, kommen ebenso zu Wort wie Anwohner der geplanten Stromtrassen, aber auch renommierte Wissenschafter und Poltiker.

Eine halbe Stunde mit tiefen Einblicken in die deutsche Energiewendepolitik, die nach den so hoffnungsvollen Beschlüssen von Paris die ungeschminkte, traurige Realität vor Augen führt:

www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-sonne-wind-und-wut-43199288.html#

Wie gut ist Ihr Haus gegen Energieverluste geschützt? Wo sind möglicherweise Wärmebrücken? Am 20. Februar 2017 haben Sie in Oberpframmern die Gelegenheit, über einen Blick durch eine Wärmebildkamera Schwachstellen aufzuspüren und so Erkenntnisse über Ihr Haus zu gewinnen.

Treffpunkt ist am Montag, 20. Februar 2017 um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Oberpframmern.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 14. Februar 2017 an
bei Philipp Rinne unter:

Tel. 08092 / 823 - 512 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Das Angebot wird von der Gemeinde Oberpframmern unterstützt und ist für die Teilnehmer kostenlos.

Der Thermografische Spaziergang kann nur ein erster Anstoß sein. Er ersetzt keine Energieberatung zur Vorbereitung einer Sanierung. Für die Aussagen des Thermografen übernimmt die Energieagentur keine Haftung.

Und wie geht es weiter?

Zum Beispiel mit einer Energie-Impuls-Beratung in Oberpframmern!