Zum zweiten Mal in Folge erreicht der AK Energie Oberpframmern den dritten Platz beim Energiepreis des Landkreises Ebersberg

"Wir wollen mit unserer Aktion informieren, sensibilisieren, inspirieren und zum Nachdenken anregen", sagte Andre Dannemann vom Arbeitskreis, als er am Dienstagabend im Hermann-Beham-Saal im Landratsamt Ebersberg den Preis in Empfang nehmen durfte.

Keine Ausstellung, keine Werbeveranstaltung, keine Hochglanzbroschüren, sondern offene, ehrliche Erfahrungen aus der Praxis – im Sinne einer Nachbarschaftshilfe für den Klimaschutz – dazu hatten neun Oberpframmerner Familien an einem Samstag im Juni alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Region zu einem Besichtigungstag zu sich nach Hause eingeladen.Das Spektrum reichte von Solarthermie und Wärmedämmung über verschiedene regenerative Heizsysteme bis zu Altbausanierung und Plusenergiehaus. Ganz besonders starkes Interesse gab es für die zwei Häuser, die jeweils eine Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher betreiben.

Für jedes Haus wurden Steckbriefe erstellt, die die Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen im Sinne der Energiewende erläuterten.  Auf besonderes Interesse stießen die beiden angebotenen Führungen: Die Bürgermeisterführung wurde von Andreas Lutz, die Technikerführung von Martin Schreiner angeführt.

Wie schon im Vorjahr erhielt der Arbeitskreis ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Gemeinsam hatten die Arbeitskreismitglieder beschlossen, das Preisgeld von 2015 in die Förderung des Radfahrens, wie z.B. einen Radführer oder eine Radtourenkarte, zu investieren. Erste Ideen wurden von der Arbeitsgruppe RIO (Radfahren in Oberpframmern) bereits erarbeitet.

Sicher ist, dass auch das diesjährige Preisgeld wieder in ein Energiewendeprojekt des Arbeitskreises fließen wird. Was genau das sein wird? Ideen dazu haben die Aktiven des Arbeitkreises noch viele. Beim nächsten Arbeitskreistreffen wird man also nicht nur feiern, sondern eifrig diskutieren.

Die Bewerbung für den Energiepreis mit ausführlicher Beschreibung des Projektes finden Sie hier.

Unsere Präsentation von der Preisverleihung können Sie hier herunterladen.

Am 4.5.2016 um 22.45 Uhr zeigte das ZDF in einer Dokumentation in der Zoom-Reihe, wie es in Deutschland - einst Vorreiter der Energiewende - heute um den Ausbau der Erneuerbaren Energien bestellt ist.

Mit der Novelle des EEG droht das Zerschlagen des bürgerlichen Engagements beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. In dem eindringlichen Beitrag berichten Betroffene, wie Ihnen zunehmend die Möglichkeiten genommen werden, in eigene oder genossenschaftliche Erneuerbare Energien zu investieren - als Folge einer EEG-Gesetzesentwicklung der großen Koalition. Menschen, die vom RWE-Braunkohletagebau betroffen sind, kommen ebenso zu Wort wie Anwohner der geplanten Stromtrassen, aber auch renommierte Wissenschafter und Poltiker.

Eine halbe Stunde mit tiefen Einblicken in die deutsche Energiewendepolitik, die nach den so hoffnungsvollen Beschlüssen von Paris die ungeschminkte, traurige Realität vor Augen führt:

www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-sonne-wind-und-wut-43199288.html#

und zugleich das letzte im Jahr 2016 ist am Mittwoch, 14. Dezember 2016 um 19 Uhr (Ort folgt)

Alle an Klimaschutz und Energiewende Interessierten sind herzlich willkommen!

Deutschland war großes Vorbild auf dem Weg zur Energiewende. Das gilt für viele Bereiche längst nicht mehr. Die Investitionen in die Erneuerbaren Energien sind in der EU und Deutschland massiv eingebrochen.

Wer verstehen will, warum es den Erneuerbaren Energien in der EU und Deutschland so schlecht geht, sollte den Film "Die große Stromlüge" anschauen.

Der Termin für unser nächstes Arbeitskreistreffen steht immer auf unserer Homepage unter der Rubrik „Termine“.
Alle an der Energiewende Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Offener Stammtisch „Batteriespeicher“

 

Beim Tag der offenen Tür im Juni stießen die Stationen mit Photovoltaik und Batteriespeicher auf sehr großes Interesse. Ein guter Grund, mehr zu diesem Thema zu erfahren!

Der Arbeitskreis lädt alle Interessierten zum offenen Stammtisch ein:

Batteriespeicher: Solarstrom erzeugen, speichern – selber nutzen

am Mittwoch, 26.10.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr

Gaststätte ANSTOSS, Oberpframmern, Kreuzerweg 2

 

Durch Speicher können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ihren Solarstrom auch nach Sonnenuntergang nutzen und sich dadurch noch unabhängiger machen.

Zugleich sind Stromspeicher „netzdienlich“ - ein guter Grund, dass Stromspeicher seit März wieder von der Bundesregierung gefördert werden.

Doch wie finde ich die optimale Batterie für meine Photovoltaik-Anlage? Was sollte ich über Batterietypen, nutzbare Batteriekapazität und Lebensdauer wissen? Und schließlich: Was tut sich aktuell auf dem Speichermarkt? Was versteckt sich hinter der 0-Euro-Sonnen-Flatrate?

Als Referenten und ausgewiesenen Experten zum Thema begrüßt der Arbeitskreis Energie Herrn Klaus Bernhardt, Geschäftsführer der ibeko-solar GmbH und des sonnenBatteriecenters Süd in Kolbermoor.

Nach seinem Vortrag ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen. Der Eintritt ist frei.

 


Kennen Sie schon das Solarpotenzialkataster des Landkreises?

Der AK Energie Oberpframmern gibt Interessierten Einblick und Hilfestellung am Rande der Bürgerversammlung am 18.11.2016 in der Mehrzweckhalle.


Fachgespräch Energiewende

Ist unser Klima noch zu retten?

Was wir jetzt und heute tun müssen.

am Montag, 6. März 2017

Oberpframmern, Mehrzweckhalle, Soiherweg 1

Wir befinden uns bereits inmitten eines umfangreichen globalen und regionalen Klimawandels mit erheblichen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen.

Wir alle sind verantwortlich, jetzt und mit großer Entschlossenheit den Klimawandel einzugrenzen! Doch neben der dringlichen Notwendigkeit, die Emissionen von Treibhausgasen zu beschränken, brauchen wir umfangreiche und vorausschauende Anpassungsstrategien. Starkregenereignisse und zunehmende Hitze- und Dürreperioden sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie führen heute schon zu gravierenden Schäden. Eine Zunahme der Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse gilt als überaus wahrscheinlich. Auf welche Klimafolgen, welche schleichenden Veränderungen und Kollateralschäden  müssen wir uns einstellen? Was können, was müssen wir heute schon tun, um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen?

Der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler war u.a. Direktor des Frauenhofer Instituts für Atmosphärische Umweltforschung in Garmisch-Partenkirchen sowie Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe. Weitere Stationen seines Wirkens waren die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages, der Bundesverband Elektromobilität und die Bürgerstiftung Energiewende Oberland. Für sein Engagement im Umweltbereich erhielt Prof. Seiler mehrere Auszeichnungen.

Eine Veranstaltung des Klimaschutzmanagers des Landkreises Ebersberg, des Katholischen Kreisbildungswerkes Ebersberg und des Arbeitskreises Energie Oberpframmern.

Der Eintritt ist frei.

„Man muss machen, nicht nur reden. Es ist bereits 5 nach 12.“


Weitere Veranstaltungen in Planung:

RIO-Stammtisch mit Aktion zum Start in die Radl-Saison: Frühjahr 2017