Wer mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt oder Lebensmittel beim Bauern im Ort kauft, mag sich nicht wie ein Retter der Welt fühlen – aber er leistet einen kleinen Betrag für ein umweltverträgliches Leben und gegen den Klimawandel. Wenn das aber immer mehr Menschen tun, wird es zum Trend, und wenn Millionen Menschen einem Trend folgen, bewegt sich was.

Viele kleine Maßnahmen sind notwendig auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Umweltbelastungen und CO2-Emissionen. Wir alle können dazu etwas beitragen! Lassen Sie sich von den folgenden Denkanstößen inspirieren…

Immer öfter hören wir in den Medien: Die Energiewende im Allgemeinen und insbesondere die EEG-Umlage seien schuld, dass die Strompreise für uns Verbraucher immer weiter steigen. Vertreter energieintensiver Industriebetriebe drohen darüber hinaus mit der Verlagerung von Produktion und Arbeitsplätzen ins Ausland – wegen der hohen Energiepreise.

Doch was sind die Fakten? Welche Interessen beeinflussen die öffentliche Darstellung?

sagten Mitglieder des Arbeitskreises Energie allen, die an den letzten beiden Sonntagmorgen (13. und 20. Oktober) umweltbewusst zum Backshop im EDEKA-Markt Oberpframmern kamen. Nicht zu übersehen war das große Banner neben dem Eingang. Als kleines Dankeschön überreichten sie je eine Breze in einem bedruckten Baumwoll-Obstsackerl, das sowohl zum verpackungsfreien Obst- und Gemüsekauf als auch zum Semmelkaufen bestens geeignet ist. Trotz strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen konnten sie am ersten Sonntag leider nur  jedem fünften, bei der Wiederholung der Aktion immerhin jedem vierten Kunden eine Freude machen.

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Für die Obstsackerl, Banner und Brezn wurde ein Teil des Preisgeldes eingesetzt, das der Arbeitskreis für den Oberbayerischen Bürgerenergiepreis 2019 gewonnen hatte. Die Auszeichnung erhielten die aktiven Klimaschützer für die Aktionen „Nachbarschaftshilfe für den Klimaschutz: Offene Türen und grüne Hausnummern in Oberpframmern“.

 

Noch haben sie einige Obstsackerl auf Lager, die sie bei zukünftigen Aktionen hoffentlich noch an viele Fußgänger und Radfahrer verteilen können.

Die Nachfragebündelung für Photovoltaik wird immer gefragter – das zeigte auch die erfolgreiche Auftaktveranstaltung am Montag (21.10.) in Oberpframmern, die nicht nur gut besucht, sondern auch bereits mit vielen Anmeldungen für die Bündelaktion schloss.

Jetzt läuft noch bis zum 4. November die Anmeldephase.
Für alle Unentschlossenen und alle Interessierten, die nicht bei der Veranstaltung dabei sein konnten, stellen wir hier noch einmal die Präsentation zur Verfügung. Anmeldungen bitte  per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder via Telefon (08092 33 090 30).
 
Bereits beim Fachgespräch Energiewende zum Thema "Photovoltaik und Speicher - Tempomacher für Klimaschutz und Energiewende" war das Interesse überwältigend. Mehr Infos und die Präsentation als PDF finden Sie hier.
 
Umfassende Informationen zur Photovoltaik-Bündelaktion finden Sie hier.

Bündelaktion für Photovoltaik startet im Oktober in Oberpframmern!

Was bereits in mehreren Gemeinden in den Landkreisen Ebersberg und München einen Schub für die Energiewende ausgelöst hat, wird nun auch für alle Pframmerner Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen möglich.

Sauber – unabhängig – sehr wirtschaftlich: Das sind die wichtigsten Vorteile von Solarstrom, der auf dem eigenen Dach erzeugt wird. Die Sonne ist eine frei verfügbare, natürliche Energiequelle. Wer ihr Potenzial nutzt, macht sich zumindest teilweise unabhängig von kommerziellen Stromanbietern, Stromengpässen oder Preissteigerungen – und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz.

Etwa ein Drittel des mit einer Photovoltaikanlage erzeugten Stroms kann ein durchschnittlicher Haushalt direkt vor Ort verbrauchen. Dadurch sinken die Stromkosten, denn es muss weniger teurer Strom vom Stromanbieter gekauft werden. Wenn der Haushalt zusätzlich zur Photovoltaik-Anlage auch einen Stromspeicher installiert, erhöht sich der Eigenverbrauch auf über 60 Prozent. Natürlich kostet die Installation einer Photovoltaikanlage zunächst Geld, doch die Investition amortisiert sich und versorgt die Bewohneer über mindestens 20 Jahre zuverlässig mit sauberem Strom.

Noch finden sich in Oberpframmern viele "leere Dächer". Dabei ist mehr als die Hälfte der Dächer gut für eine Solaranlage geeignet. Weil man zusammen mehr erreichen kann, hat die Gemeinde Oberpframmern die Energieagentur Ebersberg-München beauftragt, auch in unserer Gemeinde eine Bündelaktion für Photovoltaik durchzuführen. Die Aktion bietet Ihnen eine fachkundige, unabhängige Beratung und Sicherheit bei der Umsetzung. Zudem können Sie die Kosten senken und eine noch höhere Wirtschaftlichkeit erreichen.

Verpassen Sie dafür nicht das Fachgespräch Energiewende am 7. Oktober und die Auftaktveranstaltung zur Bündelaktion am 21. Oktober, jeweils um 19.00 Uhr.

Beim Fachgespräch Energiewende am 7. Oktober in der Mehrzweckhalle zeigt der Solarexperte Hans Urban, dass Photovoltaik – mit oder ohne Speicher – ein echter „Tempomacher für die Energiewende“ ist. Den genauen Ablauf der Bündelaktion für Photovoltaik erläutert die Energieagentur bei der zweiten Veranstaltung am 21. Oktober im Sitzungssaal des Rathauses. Hier erhalten Sie bereits die Möglichkeit für eine kurze, individuelle Erstberatung.

"Ich würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen und die Chancen bei diesem „Gemeinschaftsprojekt für den Klimaschutz“ nutzen."
Andreas Lutz, 1. Bürgermeister

Den genauen Ablauf der Bündelaktion für Photovoltaik erfahren Sie im Faltblatt, das an alle Pframmerner Haushalte verteilt wird und das Sie hier als als Druckversion herunterladen können.

Neugierig geworden?

Mit dem Online-Sozialpotenzialkataster können sich Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg ganz einfach und kostenlos errechnen lassen, welches Potenzial „in ihrem Dach“ steckt. Mit wenigen Klicks kann jeder mögliche Erträge, Baukosten und die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage auf dem eigenen Dach analysieren, mit oder ohne Speicher, basierend auf eigenen Parametern wie Stromverbrauch, Nutzungsverhalten, Einbindung von Elektromobilität und vielem mehr.