Alle reden über die Klimakrise, aber kaum einer versteht sie. Über ihre Ursachen und wie unsere Zukunft aussieht - bei 1,5 bis vier Grad hat die Süddeutsche Zeitung bereits vor einem Jahr eine sehr anschauliche Animation veröffentlicht. Seitdem ist die CO2-Konzentration weiter angestiegen - trotz Corona.

Fast 800.000.000 Tonnen CO2 verursachen wir in Deutschland. Weltweit belastet die Menschheit die Atmosphäre Jahr für Jahr mit 41.500.000.000 Tonnen CO2.

Das sind Zahlen, die man sich kaum vorstellen kann. Was man sich aber vorstellen kann: Dass eine so gewaltige Menge auch ein gewaltiges Problem für den Planeten und seine Bewohner bedeutet. All das CO2 ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts zusätzlich in die Luft gelangt und hat den natürlichen Kohlenstoffkreislauf nach und nach aus dem Takt gebracht. Denn Kohlendioxid ist zäh, es zerfällt nicht, es hält sich bis zu 1000 Jahre in unserer Atmosphäre und reichert sich dort an.

Die Anatomie einer Katastrophe - anschaulich erklärt

In Bayern steht der Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie, vor besonders großen Herausforderungen. Für eine Dokumentation hat die Autorin Susanne Roser Befürworter und Gegner der Windenergie begleitet.

Dabei schaut sie auch hinter die Kulissen: Woher beziehen die Windkraftgegener ihre Argumente? Auf welche Experten und Studien stützen sie sich? Und welche Netzwerke und Interessen stehen hinter ihrem Engagement?

Eine sehenswerte politische Doku im Bayerischen Fernsehen, in der Mediathek abrufbar unter

www.br.de/mediathek/video/dokthema-politische-doku-gegen-den-wind-windkraft-in-der-diskussion-av:5ea195bf212d3c00134e356d

 (44 Minuten)

Die Klimakrise bedroht unsere künftigen Lebensgrundlagen in einer noch nie dagewesenen Art und Weise. Alle Klimaschutzmaßnahmen reichen nicht ansatzweise aus, um die Krise in den Griff zu bekommen.

Viele verlieren immer mehr die Hoffnung, dass wir die Lebensbedingungen auf unserem Planeten noch im grünen Bereich halten können. Dabei gibt es in der jüngeren Geschichte zahlreiche Beispiel, die zeigen, welche Herausforderungen die Menschheit meistern kann. Noch haben wir die technischen und ökonomischen Mittel, die Krise zu bewältigen. Es ist unsere letzte Chance, aber warum sollten wir diese nicht nutzen?

In einem 15-minütigen Video zieht der renommierte Wissenschaftler der HTW Berlin Bilanz - und fordert dazu auf, weiterzukämpfen und nicht den Mut zu verlieren!

Zum Video auf youtube

Volker Quaschning, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, erklärt in seinen Video-Beiträgen auf Youtube leicht verständlich, worum es bei der Klimakrise, aber auch bei den Lösungen aus der Klimakrise in allen wichtigen Bereichen - von Solarenergie über Wärmeerzeugung bis zur Eektromobilität - geht.

In seinem neuesten Beitrag analysiert er, was wir aus der Corona-Krise lernen können:

"Bei der Coronakrise erleben wir, was Kippunkte bedeuten. Wir legen unsere gesamte Gesellschaft lahm, um einen Kollaps des Gesundheitssystems mit hunderttausenden an Toten zu verhindern. Doch unaufhaltsam steuern wir auf noch viel dramatischere Kippunkte zu, die das Leben der jungen Generation und sogar unsere Zivilisation komplett zerstören können. Warum wir mitten in der Coronakrise nicht die nächste Krise aus dem Auge verlieren dürfen und warum die Coronakrise trotz aller Dramatik und allen Leids auch eine Chance bietet, zeigt dieses Video."

Mehr Videos von Volker Quaschning unter www.volker-quaschning.de/publis/youtube/index.php

Führende Organisationen weisen darauf hin, dass in der Corona-Krise auch eine große Chance für eine nachhaltige Transformation liegt. Lesen Sie mehr dazu in einem Kurzbeitrag auf Klimareporter.de "Kurzarbeit, Kündigungen, Klimakrise" sowie in einer umfangreichen Stellungnahme des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) "Wie notwendige Wirtschaftshilfen die Corona-Krise abfedern und die ökologische Transformation beschleunigen können"

 

In seinem aktuellen Newsletter warnt Hans-Josef Fell vor der gerade anlaufenden neuen Kampagne der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM), einer einflussreichen Lobbyorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt.

Bereits Ende 2014 informierten wir unter dem Titel "Unabhängige Meinungsbildung?" über die Einflussnahme der Organisation, gestützt auf die Recherchen von Tina Ternus.

Lesen Sie den aktuellen Warnruf von Tina Ternus und wie sie mit ihrer langen detailreichen Erfahrung eine mögliche weitere Entwicklung der neuen Antiklimaschutzkampagne der INSM einschätzt. Ihre Einschätzung folgt aus der genauen Beobachtung mehrerer zurückliegender INSM-Kampagnen: Weiterlesen