In der Podcast-Serie "Das ist eine gute Frage" beantworten Cornelia und Volker Quaschning aktuelle Fragen rund um Energiewende und Klimakrise - faktenbasiert, verständlich und umfassend.

In der Folge vom 25. März 2022 geht es um günstigen Strom vom Balkon. Denn auch in der Miet- oder Eigentumswohnung kann man mit der eigenen Solaranlage einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabhängigkeit der Energieversorgung leisten.

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Der Arbeitskreis Energie und und die Gemeinde Oberpframmern haben einige grundlegende ­Fragen zur Nutzung von Solarenergie in einem Flyer zusammengetragen. Für vertiefende Informationen zu Photovoltaik haben wir ­weitere Apekte kurz und verständlich aufgelistet sowie weitere Quellen als Links aufgeführt. Der Flyer "Dein Dach kann mehr!" kann hier heruntergeladen werden.

Für alle, die kein eigenes Dach haben und dennoch Strom aus der Kraft der Sonne ernten möchten, gibt es die sogenannten Balkon- oder auch Steckermodule.

Schätzungsweise 150.000 Stecker-Solargeräte kommen bereits in Deutschland zum Einsatz, schreibt der Solar-Server, das Internetportal für erneuerbare Energien. Die Geräte, bestehen aus ein bis zwei Solarmodulen und einem kleinen Wechselrichter und ermöglichen es auch Mietern, ihren eigenen Strom zu erzeugen und direkt zu verbrauchen. Doch wie wirtschaftlich sind die Anlagen überhaupt?

Eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin zeigt, dass dezentrale Solarstrom­speicher für einen schnellen Photovoltaik­ausbau und damit zur Umsetzung der Energiewende von entscheidender Bedeutung sind.